Das Fotobuch vom Profi
Viele Menschen glauben ja, dass sie grundsätzlich alles besser können als der Fachmann. Diese Selbstüberschätzung fußt zu großen Teilen auf reinem Materialismus. Denn was man selber macht, kostet weniger Geld. In den meisten Fällen kostet es zwar mehr Nerven und das Ergebnis ist auch nicht das gewünschte, da es aber billig war, muss man eben damit leben. Natürlich gilt diese Devise auf für Sachen wie ein professionelles Fotobuch. Jeder, der einen PC und ein Bildbearbeitungsprogramm sein Eigen nennt, denkt scheinbar automatisch, dass er beides auch bedienen kann.
Dass dem nicht so ist, fällt meistens anderen auf. Weisen die dann denjenigen darauf hin, wird diese Behauptung als völlig absurd zurückgewiesen. Ein schönes Beispiel dafür sind Fotobücher. Lässt man diese von einem professionellen Anbieter erstellen, passt von vorne bis hinten einfach alles. Das Papier ist von hoher Qualität, während der Do-It-Yourself Mensch zu Hause aus Kostengründen nur normales Papier verwendet. Dass die Bilder auf solchem Papier so gut wie alles von ihrer Brillanz verlieren muss nicht extra erwähnt werden.
Aber auch beim Einband fallen kleine, aber feine Unterschiede auf. Verwendet der professionelle Anbieter von Fotobüchern hier hochwertige Materialien, so greift der sparsame Zeitgenosse nur auf andersfarbiges Papier zurück. Während beim professionellen Fotobuch auch eine hochwertige Bindung garantiert wird, heftet der sparsame Mensch die Blätter nur lose in einer Mappe ab. Dass so etwas dann alles andere als hochwertig wirkt, muss ebenfalls nicht extra erwähnt werden. Leider denken die Leute, die so etwas aus ihren Bildern machen darüber etwas anders und loben sich noch selbst für ihre Leistung.
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